Die österreichische Sozialpartnerschaft
Österreich verfügt über ein besonders ausgeprägtes System der Zusammenarbeit der großen wirtschaftlichen Interessenverbände der ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen untereinander und mit der Regierung. Die österreichische Sozialpartnerschaft leistet durch Konsensfähigkeit, Interessenausgleich und koordiniertes Vorgehen einen wesentlichen Beitrag zu wirtschaftlichem Wachstum und sozialem Frieden in Österreich.

„Industriepolitik in der Transformation“
Die Studie „Industriepolitik in der Transformation“ wurde mit dem Ziel verfasst, die aktuellen Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Industrie aufzuzeigen und zentrale Maßnahmen zur Stärkung des österreichischen und europäischen Industriestandorts zu entwickeln.
Die Sozialpartner bekennen sich klar dazu, den Transformationsprozess gemeinsam mit der Politik, allen relevanten Stakeholdern, Unternehmen, Beschäftigten und der gesamten Gesellschaft aktiv zu gestalten und zu bewältigen.
Die in diesem Papier vorgeschlagenen Maßnahmen haben das Potenzial, die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich positiv zu beeinflussen und einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Transformation zu leisten.
50 Jahre Arbeitsverfassungsgesetz
Das Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG) trat am 1.7.1974 in Kraft. Ein mehrjähriger Kodifikationsprozess unter Einbindung der Sozialpartner ging damit zu Ende. Das österreichische Arbeitsrecht zehrt bis heute von der Gründlichkeit und dem intellektuellen Tiefgang, mit der dieses Gemeinschaftswerk der Sozialpartner betrieben wurde. Das ArbVG hat vor allem rechtssichernde und friedensstiftende Wirkung. Das hat erheblichen Nutzen für alle Beteiligten: Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Das ArbVG genießt daher bis heute hohe Akzeptanz in allen Bereichen der Sozialpartner.
Senkung der Lohnnebenkosten und Finanzierungsvarianten – Endbericht
Die Arbeitskosten und die Belastung des Faktors Arbeit durch Lohnnebenkosten wirken sich auf die Beschäftigungsnachfrage aus und bilden einen erheblichen Kostenfaktor in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Der vorliegende Bericht fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Lohnnebenkostensenkungen und deren Finanzierungsoptionen aus der Literatur zusammen und untersucht konkrete Reformbeispiele in einer Auswahl von europäischen Ländern. Diese Analysen sind in einen Überblick der Struktur und Höhe der Arbeitskosten sowie der Grundzüge des Sozialsystems in diesen Ländern eingebettet.
Modernes Wettbewerbsrecht
Das gemeinsame Positionspapier der vier Sozialpartner und der Industriellenvereinigung widmet sich schwerpunktmäßig den wettbewerbspolitischen Anforderungen für die Weiterentwicklung des Wettbewerbsrechtes auf nationaler und Europäischer Ebene, die sich vor allem durch die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ergeben. Orientiert am Stand der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion habe die ExpertInnen der beteiligten Organisationen politische Empfehlungen und konkrete Gesetzesvorschläge ausgearbeitet.

Zukunft der Fachhochschulen
Die Fachhochschulen sind heute unverzichtbar für die akademische Berufsausbildung und die Bewältigung zentraler Herausforderungen wie der digitalen und sozial-ökologischen Transformation, der bedarfsorientierten Qualifizierung am heimischen Standort und dem demografischen Wandel. Sie fördern die soziale Durchlässigkeit im Hochschulbereich, sind starke Partnerinnen der Wirtschaft und wesentliche Wissenszentren in den Regionen.
Unser Ziel ist die Stärkung und Weiterentwicklung dieses wichtigen Bildungssektors. Dafür schlagen wir Maßnahmen in den Bereichen der Studienprogramme und -angebote, der Finanzierung, der Durchlässigkeit und Studierbarkeit sowie der Vernetzung und Kooperationen vor.


